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Juli 2019: Abschied von Tischtennisbällen aus Zelluloid

Im Juli 2019 hat der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) endgültig den Abschied vom Tischtennisball aus Zelluloid vollzogen.

Tischtennis wird seitdem mit einem Plastikball gespielt. Es gibt günstige Bälle fürs Training, Drei-Stern-Bälle für den Wettkampf und auch bunte Bälle.

Hier erfährst Du die Gründe für den Abschied vom Tischtennisball aus Zelluloid.

Des weiteren erläutere ich die Regeln, die für den Ball gelten. Außerdem erfährst Du etwas zu den Eigenschaften des Tischtennisballs aus Plastik.

Zum Schluss ziehe ich ein Fazit.

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Gründe:

Für das Ende des Zelluloidballs gibt es gute Gründe: Zelluloid ist leicht entflammbar und gilt daher als Gefahrgut, das besonders verpackt werden muss. So explodierten etwa im Jahr 2001 in Hongkong ca. 500.000 Tischtennisbälle aus Zelluloid.

Wahrscheinlich hatte Hitze zu einer Ausdehnung der Luft im Innern der Bälle geführt. 

Dementsprechend ist etwa der DHL nicht dazu bereit, Tischtennisbälle aus Zelluloid überhaupt als Paket zu verschicken.

Letztlich ist auch der Herstellungsprozess für die an diesem beteiligten Arbeiterinnen und Arbeiter zu gefährlich.

Herstellungsverfahren

Im Herstellungsverfahren hat man Zelluloidplatten mittels Hitzeeinwirkung verformt und dann zu Halbkugeln verändert.

Der Plastikball wird hingegen in einem Spritzgussverfahren gerfertigt.

Regeln

Die Vorgaben der ITTF (International Table Tennis Federation) hinsichtlich Gewicht und Größe sind gleich geblieben: auch der Plastikball muss gleichmäßig rund sein, ca. 2,7 Gramm wiegen und einen Durchmesser von 40 Millimetern haben.

Eigenschaften des Plastikballs

Und dennoch:

der Plastikball weist andere Flugeigenschaften auf als der allseits bekannte Ball aus Zelluloid.

Es ist etwas schwieriger, dem Plastikball viel Rotation zu verleihen.

Auch die Akustik ist gewöhnungsbedürftig:

die Spieler beschreiben die beim Aufprall des Plastikballs auf den Schläger entstehenden Geräusche allgemein als dunkle „Pock“-Töne. Sie erinnerten an einen defekten Zelluloidball. 

Im übrigen wurden auch die Toleranzen modifiziert, und zwar von vorher 39,5-40,5 mm auf nunmehr 40,0 bis 40,6 mm. Die neuen Bälle sind damit faktisch größer als die alten, zumal die Zelluloidbälle meistens im unteren Bereich des Toleranzkorridors hergestellt wurden. 

Fazit

Nach der Veränderung der Länge der Sätze im Jahr 2001 ist das mal wieder eine kleine Revolution im Tischtennis.

Auch die im Jahr 2000  vollzogene Veränderung der Regeln über die Größe des Balles erforderte von den Spielern Anpassungsfähigkeiten. Vormals durften die Bälle nur eine Größe von 38 mm und ein Gewicht von 2,5 Gramm haben.